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Museo virtual W.Griem (1999) |
Die Region Atacama |
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Lage: Die Atacama-Region befindet sich im nördlichen Teil Chiles, im so genannten kleinen Norden. Von der Hauptstadt Santiago sind es 800 km auf der Pan-Americana in nördlicher Richtung, zur Hauptstadt der Region, Copiapó. Die Region Atacama besitzt mit seinen 75.573 km2 Größe in etwa die Dimensionen von Bayern oder Irland. In der relativ dünn besiedelten Region (3,1 Personen pro km2) leben in etwa 231.000 Personen (1992) auf einige mehr oder minder große Städte verteilt. An erster Stelle steht Copiapó mit rund 130.000 Einwohnern. Es folgen Vallenar (40.000), El Salvador, Chañaral, Huasco, Diego de Almagro, Tierra Amarilla y Caldera. Die Region erstreckt sich von der Pazifikküste bis in die Hochkordillere. Die 3. Region, oder Region Atacama ist eine der zentralen Gebiete des Bergbaus. Hauptsächlich werden Kupfer, Gold und Eisen gefördert. Des Weiteren gewinnt der Weinanbau und Olivenanbau im fruchtbaren Copiapó- und Huasco- Tal immer mehr an Bedeutung. An der Küste steht selbstverständlich der Fischfang an Vorderster stelle.
Klima: Die Region befindet sich im klimatischen Einzugsbereich der Atacamawüste. Niederschläge fallen aus diesem Grunde nur sporadisch und statistisch gesehen in sehr geringen Mengen. Hauptsächlich kann zwischen Mai und August mit Niederschlag gerechnet werden, welcher aber nicht jedes Jahr eintreten muss. Im Sommer liegen die Temperaturen am Tage bei 29ºC, nachts können sie auf 8-10ºC absinken. Normalerweise ist der Himmel wolkenfrei, bei häufiger Nebelbildung am Morgen. In den Bergen muss immer mit Nachtfrost gerechnet werden.
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