|
Jahr |
|
|
1747 |
Agustin Zuleta
beendet ohne Erfolg
Explorationstätigkeiten auf Gold im Bereich von Chañárcillo. |
|
1808 |
Am Co. Bandurrias, nur wenige Kilometer von
Chañarcillo entfernt wird eine Kupferschmelze in Betrieb genommen.
|
|
1832 |
Juan Godoy entdeckt die Lagerstätte
Chañarcillo |
|
1838 |
Dieses Jahr werden etwa 20,3 Tonnen Silber
aus Chañarcillo in den Schmelzöfen von Copiapó erzeugt. (Domeyko, 1840)
|
|
1837 |
In Chañarcillo wird der Zugang für Frauen
beschränkt: Nur mit Erlaubnis des Vaters, Ehemannes oder Bruder erlaubt
man ihnen den Zugang. |
|
1838 |
Bis zum Jahre 1838 verarmen die ersten
Lagerstätten allmählich, die Produktion sinkt. Aber in diesem Jahre wird
die Lagerstätte "Colorada" entdeckt, welche einen neuen Impuls für
Chañarcillo gibt. |
|
1839 |
Diese Jahr in Chañárcillo; 12 produktive Gruben (55
Gruben in tauben Gestein) in total 518 beschäftigte Personen. |
|
1840 |
Der Wissenschaftler Ignacio Domeyko
besucht die Region Atacama. |
|
1841 |
Im Alter von 52 Jahren, am 30
August, stirbt Juan Godoy, der Entdecker von Chañarcillo. |
|
1842 |
In den Bergwerken von Chañarcillo arbeiten 672 Personen
- in etwa 90 bis 106 Gruben verteilt. Nur 14-18 sind wirklich produktiv. |
|
1851 |
118 Bergwerke arbeiten in Chañarcillo; nur
18 sind rentabel. 4 Minen (La Descubridora, Delirio, San Francisco y San
José) können als ausgesprochen Reich bezeichnet werden. |
|
1854/55 |
Bau der Eisenbahnstrecke Copiapó - Chañarcillo (Zuerst
nur Pferdebetrieb) |
|
1857 |
Der französische Geologe Amado Pissis
besucht Chañarcillo und veröffentlicht danach das Buch "Geografía
física de Chile". Ihn bedrücken insbesondere die hohen
Produktionskosten der Silberminen, welche etwa um das vierfache von
normalen europäischen Minen liegen. Seine Kritik stößt auf taube Ohren.
|
|
1858 |
Erste Versuche die Eisenbahnstrecke Pabellón
- Chañarcillo mit Dampflokomotiven zu befahren. (Vorher wurden Pferde
eingesetzt) |
|
1860 |
Endgültige Umstellung auf Dampflokomotiven
auf der Strecke Pabellón - Chañarcillo. |
|
1865 |
Bau der Telegrafenleitung Chañarcillo - Carrizal Alto, |
|
1865 |
Zwischen La Serena und Chañarcillo wird eine
Eilpostlinie eröffnet, ein Brief braucht nun 5 Tage. |
|
1868 |
Die
Eisenbahnstrecke Pabellón - Chañarcillo wird von einer englischen Firma an
die "Compañía de Ferro
Carril de Copiapó" verkauft. |
|
1869 |
Die
Feinsilberproduktion erreicht dieses Jahr 43.747,306 kg in Chañarcillo,
welche etwa 1,76 % der Weltproduktion dieser Jahre ist.
Insgesamt arbeiten 1.796 Personen (im Jahresdurchschnitt) in den
verschiedenen Gruben und Betrieben. |
|
1870 |
In diesem
Jahr arbeiten 63 Bergwerke in Chañarcillo mit 1570 Personen. Die
Jahresproduktion beträgt 30,4 metrische Tonnen Feinsilber. |
|
1871 |
Veröffentlichung einer geologischen Untersuchung über Chañarcillo:
"Henwood, W.J. (1871): On the Mining District of Chañarcillo
in Chili. - " Im selben Jahr arbeiten 66 Minen mit 1653 Beschäftigten. Die
Jahresgesamtproduktion erreicht 32 metrische Tonnen Feinsilber. |
|
1872 |
1559 Personen arbeiten nach offiziellen
Angaben in den 61 Bergwerken von Chañarcillo. Eine andere Quelle spricht
von 63 Minen und 1309 Personen. Die Produktion erreicht dies Jahr nur
15,56 metrische Tonnen Feinsilber. |
|
1873 |
Die Produktion sinkt erneut auf nur noch
12,3 Tonnen (metrisch) Feinsilber. |
|
1875 |
Die Grube "Delirio" muss schließen |
1875/ 1876 |
In der Stadt "Juan Godoy" öffnet eine technische Bergbau- und
Vermessungs- Hochschule" ("ESCUELA
PRACTICA DE EXPLOTACIÓN Y MENSURA DE MINAS DE CHAÑARCILLO CREADA POR
ACUERDO DE LA JUNTA DE MINERÍA, FECHA 4 DE NOVIEMBRE DE 1875."
(>>).
|
|
1876 |
Die Feinsilberproduktion erreicht in
diesem Jahr 18.716,453 kg (auf 12 Monate interpoliert). Es kann deutlich
ein stetiger Produktionsrückgang ausgemacht werden. Nun arbeiten auch
nur noch 915 in den Gruben. |
|
1881 |
Die Ausfuhr von Silbermineralen und
Feinsilber von dem Bahnhof "Juan Godoy" wird mit 1.503 metrischen Tonnen
angegeben. Etwa 5600 Personen benutzen den Zug von und nach Chañarcillo
in diesem Jahr. Die Station liegt nach Anzahl an Passagieren auf dem
fünften Platz der Stationen der Compania Ferro - Carril de Copiapó. |
|
1884 |
In Chañarcillo (Juan Godoy) wird Ernst Hagemann
geboren: Hagemann war zwischen 1923 bis 1933 Leiter des Statistischen
Reichsamtes in Deutschland. Später gründete und leitete er der das Institut
für Konjunkturforschung (heute: Institut für Wirtschaftsforschung) in der
Bundesrepublik Deutschland. |
|
1885 |
In der Stadt Juan Godoy leben 1450 Einwohner. |
|
1890 |
Hugo Kunz publiziert: "Chile und die
deutschen Kolonien . Genaue Beschreibungen über Chile und die
Region Atacama (>
Literaturverzeichnis)
(Beispiele:
Caldera,
Copiapó,
Chañarcillo)
Er beschreibt, dass
die Ortschaft "Juan Godoy" schon völlig verlassen wurde. |
|
1891 |
Der Bahnhof von Juan Godoy zeigt nur noch
2234 Personenbewegungen. Der Gütertransport (Silber) wird mit 1.390
metrischen Tonnen in Mineralen und Barrensilber angegeben. (>)
|
|
1895 |
In "Juan Godoi" leben 954 Personen (Espinoza,
1895) |
|
© Dr. Wolfgang Griem (2005):
Geovirtual / Chañarcillo |